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	<title>Klosterkirchengemeinde Cottbus</title>
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	<description>Herzlich Willkommen in der Klosterkirchengemeinde Cottbus</description>
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		<title>Predigt &#8211; Erster Sonntag nach Trinitatis &#8211; 7. Juni 2026  Klosterkirche zu Cottbus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predigt-Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erster Sonntag nach Trinitatis - 7. Juni 2026 Klosterkirche zu Cottbus - es gilt das gesprochene Wort -   Predigttext____________________________________________ Predigttext: Apostelgeschichte 4, 32-37 Der Predigttext ist im Verlauf der Predigt abgedruckt.   Predigt_______________________________________________ Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.    Gemeinde: Amen. Jörg und Helene  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1144px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p style="font-weight: 400;">Erster Sonntag nach Trinitatis &#8211; 7. Juni 2026</p>
<p style="font-weight: 400;">Klosterkirche zu Cottbus</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8211; es gilt das gesprochene Wort &#8211;</p>
<p style="font-weight: 400;"><em><u> </u></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Predigttext____________________________________________</u></p>
<p style="font-weight: 400;">Predigttext: Apostelgeschichte 4, 32-37</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Der Predigttext ist im Verlauf der Predigt abgedruckt.</em></p>
<p style="font-weight: 400;"><u> </u></p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Predigt_______________________________________________</u></p>
<p style="font-weight: 400;">Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.    <em>Gemeinde</em>: Amen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Jörg und Helene kannten sich seit vielen Jahren. Sie liebten einander und wollten beieinander bleiben. Jörg war der erste in seiner Familie, der ein Abitur erworben hatte und studiert hatte. Helene kam aus einer Unternehmerfamilie, Studium und Bildung für alle Familienmitglieder war seit Generationen eine Selbstverständlichkeit. Über Geld sprach man nicht. Das hatte man. Aber so platt hätte man das nie gesagt. Dazu war man zu gebildet. Man hatte dafür auch zu viel Herzensbildung. Man lebte einfach danach. Jörg und Helene hatten also sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem, was einem so zum Leben zur Verfügung stand. Ihre Wege zu einem Beruf, in dem sie gern arbeiteten, war sehr verschieden gewesen. Und auch, wenn sie sich ihrer Liebe sehr sicher waren, wollten sie nicht, dass das Geld einmal zwischen ihnen stehen könnte. Darum vereinbarten sie Gütergemeinschaft, als sie heirateten. Jörg brachte 5.000 € ein – und viele Fähigkeiten, die einem im Leben sehr nützlich sein konnten. Er war zum Beispiel ein toller Handwerker. Und Helene brachte 150.000 € und die Aussicht auf ein gutes Erbe mit ein. Und auch sie hatte viele Fähigkeiten, die für eine Partnerschaft oder eine Familie gut sind. So konnte sie sehr kreativ nähen und Geldgeschäfte gingen ihr nebenbei von der Hand. Die Gütergemeinschaft veränderte erst einmal nicht viel. Aber sie gab ihnen die Sicherheit: Was wir besitzen, ist kein Selbstzweck. Wir haben es gemeinsam, um unser Leben zu gestalten, um genug zum Leben zu haben und – wenn es gut geht – andere einladen zu können. Wir können auch abgeben. Und wenn wir das tun, dann tun wir das gemeinsam.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch Lukas kennt das Prinzip der Gütergemeinschaft, die als sogenannter urchristlicher Kommunismus bekannt ist. Hören wir den Predigttext aus der Apostelgeschichte im vierten Kapitel.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen. Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte. Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Lukas erzählt deutlich idealtypisch von einer solidarischen Gütergemeinschaft der ersten Christinnen und Christen. Als Prototyp nennt er einen Josef, der Barnabas genannt wurde. Er verkaufte seinen Acker und stellte das erworbene Geld den Aposteln für den Aufbau der Gemeinde zur Verfügung. Er vertraute es ihnen an, damit sie damit verantwortungsbewusst umgehen. So konnte Menschen in Not geholfen werden. Es konnten Gottesdienste gefeiert und vielleicht Gebäude errichtet werden. Die Apostel hatten kein eigenes Vermögen. Sie stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung, hatten selbst einen Beruf, mit dem sie ihr Geld verdienten oder wurden von den Gemeinden als Gäste aufgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Ideal der urchristlichen Gütergemeinschaft hat sich so nicht durchhalten können. Aber dass das junge Christentum eine so starke Ausstrahlung auf viele Menschen hatte – das lag vor allem an der Gemeinschaft, die sie untereinander hatten. An der Solidarität, die sie untereinander lebten und auch an dem, was sie für Menschen taten, denen es nicht gut geht. Wenig später wird in der Apostelgeschichte von Armenspeisungen berichtet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was wir heute hören, ist in gewisser Weise auch eine Gegengeschichte oder eine Ergänzung zu Pfingsten. Da ging es um den Geist. Hier und in den folgenden Texten tritt das Leibliche und Ökonomische ins Blickfeld, die Mahlzeit, Güter und Habe.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mehr als wir vielleicht auf den ersten Blick wahrnehmen, hat sich dieser Ansatz im Leben der Kirche durchgehalten und vor allem hat diese Gütergemeinschaft ausgestrahlt und wird heute an vielen Stellen praktiziert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Da gibt es Wohngemeinschaften, nicht nur unter jungen Erwachsenen, in denen nicht jeder einen Küchentisch hat, sondern sich alle gemeinsam einen besorgen. Wohnungen stehen denen offen, deren Wohnung zu klein ist. Gäste können bei Freunden wohnen. Kinder haben neben den eigenen Eltern verschiedene ihnen vertraute erwachsene Menschen, bei denen sie gern sind. Ein Erbe wird in ein Wohnprojekt investiert. Einfach so. Ohne Rückgabemöglichkeit, nicht als Kredit, sondern als Geschenk.</p>
<p style="font-weight: 400;">Oder es gibt Nachbarn, die den Zaun zwischen ihren Gärten abbauen und beide Gärten gemeinsam nutzen. Kinder haben mehr Raum zum Spielen, gemeinsame Feste lassen sich besser feiern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und in der Kirche? Wo ist sie da geblieben, die Gütergemeinschaft?</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich will ein paar Beispiele aus unserer Gemeinde nennen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir haben einen Samariterfonds, aus dem wir immer Menschen in Not helfen können. Vor vielen Jahren kam ein junger Mann zu uns, der nach seiner Flucht durch welche verwaltungstechnischen Schritte auch immer ohne Einkommen dastand. Mehrfach haben wir ihm aus dem Samariterfonds einen Großeinkauf an Lebensmitteln finanziert. Heute hat er sein Studium abgeschlossen und arbeitet selbst im sozialen Bereich. Es war nur eine kurze Zeit, in der er Hilfe brauchte. Und das Schöne: Er hat sich an eine Kirchengemeinde gewendet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ab und zu werde ich gefragt, ob denn im Samariterfonds genug Geld sei. Wenn ich da den Kopf schütteln würde, wäre dieser Zustand Geschichte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein anderes Beispiel: Unsere Gemeinde macht viele Rüstzeiten. Die kosten Geld. Und wer an einer solchen Rüstzeit teilnimmt, muss einen Eigenbeitrag leisten. Der ist bei uns aber immer sehr moderat bemessen – verbunden mit der Bitte, mehr zu geben, wenn man kann und damit diejenigen zu unterstützen, die weniger haben. Das funktioniert sehr gut. Gerade haben wir die Konfirmandenrüstzeit in Prag erlebt. An Teilnehmerbeiträgen kam weit mehr als das Anderthalbfache ein. Und niemand musste aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich könnte da noch viele Beispiele aufzählen, will nur ein paar Stichworte nennen. Die Westphal-Stiftung an der Klosterkirche hilft vielen Jugendlichen und ihren Familien, weil ein Mensch, Dr. Wolfgang Westphal, einen großen Teil seines Vermögens gestiftet hat.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kirchensteuer ist ein Modell des solidarischen Teilens. Alle Kinder, viele Rentner und Erwerbslose zahlen keine Kirchensteuer und manchem erfolgreichen Menschen treibt es die Tränen in die Augen, wenn er oder sie die Summe sieht, die da in seiner Steuererklärung bei Kirchensteuer steht. Mit dem Beispiel unseres heutigen Predigttextes im Rücken ist das in Ordnung. Es setzt natürlich voraus, dass die Verantwortlichen in einer Gemeinde, einer Kirche, sehr verantwortlich mit dem ihnen anvertrauten Geld umgehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Letztes Stichwort: Der Zehnte. Immer wieder bekommt unsere Gemeinde größere Summen, weil es Menschen gibt, die den zehnten Teil ihres Einkommens – und das kann auch eine Erbschaft sein – abgeben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich sagte anfangs, dass Lukas deutlich idealtypisch von dieser solidarischen Gütergemeinschaft erzählt. Und so kann man kurz danach in der Apostelgeschichte lesen, dass ein Ehepaar verheimlichte, einen Teil des Erlöses für sich behalten zu haben. Die Gütergemeinschaft ist ein Ideal. Ein Ideal, das ausgestrahlt hat und noch immer ausstrahlt. Natürlich kennen wir auch alle die Gegenerzählungen. Natürlich ist es bitter, wenn die Gutverdienenden aus der Kirche austreten, die Solidargemeinschaft verlassen und es damit noch schwieriger wird, gemeindliches Leben, Personalstellen, Gebäude zu erhalten. Was tun? Ein Ansatz ist: Frohgemut sein und sich nicht einschüchtern lassen von Zahlen und Strukturen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zum Zukunftsstress der evangelischen Kirche sagt Fulbert Steffensky:</p>
<p style="font-weight: 400;">„Ich würde zunächst alle Kirchenleute, vor allem Theologinnen und Theologen, Spottlieder lehren über die eigene Weinerlichkeit. Wenn die Lamentation unser Hauptkirchenlied ist, verlieren wir die Lust an uns selbst. Wir verlieren den Stolz, ohne den uns niemand achten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir werden kleiner? Na und? Wachsen ist zunächst ein geistlicher Begriff, er bedeutet nicht einfach Größer- und Mehrwerden. Wir müssen in schmerzlicher Heiterkeit einsehen und zugeben, dass wir Kirche im Exil sind. Die Ehre und das Recht Gottes sollen wachsen; das Reich Gottes soll wachsen, und das heißt nicht einfach, dass die Kirche wachsen soll. Es gibt die ekklesiologische Verblendung, in der wir heimlich und unbewusst die real existierende Kirche und Reich Gottes in eins setzen. Es genügt, wenn Rom dies tut, wir müssen es nicht nachmachen.</p>
<p style="font-weight: 400;">…. Der Stress entsteht, wo die Kirchen meinen, sie müssten allein für alles stehen: für die Ausbreitung des Glaubens, für Frieden und Gerechtigkeit, für die ganze Zukunft der Welt. Vielleicht steckt dahinter noch die alte Annahme, wir seien die einzigen, die etwas über Gott wissen; die einzigen, die die Rezepte für die Heilung der Welt haben. Die Annahme, wir könnten die Welt und den Glauben retten. Dagegen die befreiende Erkenntnis: Wir sind nicht die einzigen. Es gibt andere, die etwas über Gott zu sagen haben. Es gibt andere jetzt und andere, die nach uns kommen, die etwas davon wissen, wie Frieden und Gerechtigkeit werden können. Ja, Herrliche Freiheit: Wir müssen nicht die einzigen sein. Wir haben Geschwister und müssen nicht Herren und Meister sein.“<a href="applewebdata://6A74CB78-301A-4803-8A4F-185AE8E4D2D8#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
<p style="font-weight: 400;">Wie schön ist es, dass der Gedanke der Gütergemeinschaft lebendig ist. Er lebt in unserer Gemeinde und in unserer Kirche und bei vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche. Und wo er lebt, da ist das Reich Gottes angebrochen. Da ist es mitten unter uns.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und der Friede Gottes, der höher ist als alles, was wir zur Sache des Friedens zu denken wagen, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.</p>
<p style="font-weight: 400;">                                                               <em>Gemeinde</em>: Amen.</p>
<p><a href="applewebdata://6A74CB78-301A-4803-8A4F-185AE8E4D2D8#_ftnref1" name="_ftn1"></a>Fulbert Steffensky, Gott und das Brot der Armen. Junge Kirche 12/2024, zitiert nach Blog zu Welt und Kirche von Paul M. Zulehner: https://zulehner.wordpress.com/2024/06/08/steffensky-fulbert-gott-und-das-brot-der-armen/</p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Silbernen, Goldenen und Diamantenen Konfirmation</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/einladung-zur-silbernen-goldenen-und-diamantenen-konfirmation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. Oktober 2026 um 10.00 Uhr soll in der Klosterkirche die Silberne, Goldene und Diamantene Konfirmation stattfinden. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die 1966, 1976, im Jahr 2001 (oder noch davor) in der Klosterkirche und im Bereich der heutigen Klosterkirchengemeinde konfirmiert worden sind. Auch diejenigen, die an anderen Orten konfirmiert wurden und jetzt in  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Am <strong>11. Oktober 2026</strong> um <strong>10.00 Uhr</strong> soll in der <strong>Klosterkirche</strong> die Silberne, Goldene und Diamantene Konfirmation stattfinden. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die 1966, 1976, im Jahr 2001 (oder noch davor) in der Klosterkirche und im Bereich der heutigen Klosterkirchengemeinde konfirmiert worden sind. Auch diejenigen, die an anderen Orten konfirmiert wurden und jetzt in Cottbus leben, können an der Jubelkonfirmation gern teilnehmen. Wer konfirmiert wurde, aber aktuell nicht mehr Mitglied der Kirche ist, nehme bitte mit Pfarrer Gürtler Kontakt auf. Anmeldungen werden im Gemeindebüro der Klosterkirchengemeinde entgegengenommen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ehrenamtliche Besucher*innen gesucht</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/ehrenamtliche-besucherinnen-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:52:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Kurzem gibt es einen neuen Besuchsdienstkreis aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Gemeinsam möchten wir versuchen, allen, die sich über einen Besuch von uns freuen, diesen Wunsch zu erfüllen. Gleichzeitig kann unser kleines Team noch Verstärkung gebrauchen. Wenn Sie Interesse an dieser schönen Arbeit oder Fragen dazu haben, melden Sie sich gerne bei uns. Oder  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Seit Kurzem gibt es einen neuen Besuchsdienstkreis aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Gemeinsam möchten wir versuchen, allen, die sich über einen Besuch von uns freuen, diesen Wunsch zu erfüllen. Gleichzeitig kann unser kleines Team noch Verstärkung gebrauchen. Wenn Sie Interesse an dieser schönen Arbeit oder Fragen dazu haben, melden Sie sich gerne bei uns. Oder kommen Sie zu einem unserer nächsten Treffen. Pfarrer Bernd Klaas (Tel.: 0355 &#8211; 31212)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Konfirmandenkurse 2026/20227</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/konfirmandenkurse-2026-20227/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:44:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Gottesdienst zu Schuljahresbeginn am Sonntag, 6. September, 15.00 Uhr, auf dem Klosterplatz beginnen Christenlehre und Konfirmandenunterricht und alle Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde wieder. Besonders begrüßen wir alle Kinder, die eingeschult wurden, und alle Jugendlichen des neuen Konfirmandenjahrgangs. Erster Termin für den 1. Jahrgang: Dienstag, 8. September, 18.00 Uhr, Seitenempore  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Mit dem <b>Gottesdienst zu Schuljahresbeginn</b> am Sonntag, 6. September, 15.00 Uhr, auf dem Klosterplatz beginnen Christenlehre und Konfirmandenunterricht und alle Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde wieder. Besonders begrüßen wir alle Kinder, die eingeschult wurden, und alle Jugendlichen des neuen Konfirmandenjahrgangs.</p>
<p class="p1"><b>Erster Termin für den 1. Jahrgang:</b> Dienstag, 8. September, 18.00 Uhr, Seitenempore der Klosterkirche, Konfirmanden- und Elternabend mit Gemeindepädagoge Markus Scholz und Pfarrer Bernd Klaas</p>
<p class="p1"><b>Konfirmandenkurs 1. Jahrgang </b>(2026 – 2029) und <b>2. Jahrgang </b>(2025 – 2028)</p>
<p class="p1">mittwochs, 17.30 Uhr, Gemeindehaus Walther-Rathenau-Straße 16 in Schmellwitz</p>
<p class="p1">(ab 09.09.) und donnerstags, 17.30 Uhr im Pfarrhaus Klosterstraße 19 (ab 10.09.)</p>
<p class="p1"><b>Konfirmandenunterricht 3. Jahrgang </b>(2024 – 2027): mittwochs, 17.30 Uhr,</p>
<p class="p1">(ab 09.09.) im Gemeindehaus Walther-Rathenau-Str. 16 in Schmellwitz</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grillabend auf dem Klosterplatz 11. Juni 2026</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/grillabend-auf-dem-klosterplatz-11-juni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 06:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grillabend für alle, die sich vor der Sommerpause gern mal unter den Linden am Klosterplatz treffen wollen. Für Wasser, Bier, Würstchen und Brötchen ist gesorgt. Dann ist es schön, wenn jede/jeder etwas Leckeres beisteuert ( … und, falls ein Rest bleibt, ihn wieder mit nach Hause nimmt.) Nähere Informationen bei Friederike und Wolfgang Gürtler. 11.  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Grillabend</b> für alle, die sich vor der Sommerpause gern mal unter den Linden am <strong>Klosterplatz</strong> treffen wollen. Für Wasser, Bier, Würstchen und Brötchen ist gesorgt. Dann ist es schön, wenn jede/jeder etwas Leckeres beisteuert ( … und, falls ein Rest bleibt, ihn wieder mit nach Hause nimmt.) Nähere Informationen bei Friederike und Wolfgang Gürtler.</p>
<p><strong>11. Juni 2026, 18 Uhr</strong></p>
<p>The post <a href="https://klosterkirchengemeinde.de/grillabend-auf-dem-klosterplatz-11-juni-2026/">Grillabend auf dem Klosterplatz 11. Juni 2026</a> appeared first on <a href="https://klosterkirchengemeinde.de">Klosterkirchengemeinde Cottbus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Predigt &#8211; Konfirmation 31. Mai 2026 – Sonntag Trinitatis &#8211; Klosterkirche zu Cottbus</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/predigt-konfirmation-31-mai-2026-sonntag-trinitatis-klosterkirche-zu-cottbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 10:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predigt-Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://klosterkirchengemeinde.de/?p=16922</guid>

					<description><![CDATA[<p>Konfirmation Mai 2026 – Sonntag Trinitatis Klosterkirche zu Cottbus - es gilt das gesprochene Wort – Predigt Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen. Ein Ruderboot liegt am Ufer eines großen Sees. Ich sehe von hinten aus über den Bug, über die Spitze des Bootes  [...]</p>
<p>The post <a href="https://klosterkirchengemeinde.de/predigt-konfirmation-31-mai-2026-sonntag-trinitatis-klosterkirche-zu-cottbus/">Predigt &#8211; Konfirmation 31. Mai 2026 – Sonntag Trinitatis &#8211; Klosterkirche zu Cottbus</a> appeared first on <a href="https://klosterkirchengemeinde.de">Klosterkirchengemeinde Cottbus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1144px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="font-weight: 400;">Konfirmation</p>
<ol start="31">
<li style="font-weight: 400;">Mai 2026 – Sonntag Trinitatis</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Klosterkirche zu Cottbus</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8211; es gilt das gesprochene Wort –</p>
<p>Predigt</p>
<p style="font-weight: 400;">Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein Ruderboot liegt am Ufer eines großen Sees. Ich sehe von hinten aus über den Bug, über die Spitze des Bootes auf die weite Fläche des Wassers. Das Boot ist leer. Es lädt mich zum Einsteigen ein. Die Ruder liegen in den Dollen. Einsteigen &#8211; Das Gleichgewicht halten – Nach vorn gehen – Hinsetzen – Die Ruder eintauchen – und los geht´s. Kraft brauche ich – Ausdauer. Die Ruder müssen kurz unter der Wasseroberfläche kräftig durchs Wasser gezogen werden, damit das Boot vorwärtskommt. Aber ich kann das Boot auch mal gleiten lassen. Ab und zu muss ich mich umdrehen, um das Ziel wieder anzuvisieren. Denn beim Rudern bewege ich mich nach vorn und sehe doch zurück. Wo komme ich her? Wo geht die Reise hin? Werden meine Kräfte, mein Geschick, meine Ausdauer reichen? Was erwartet mich am anderen Ufer? Wer wird auf meiner Seite sein? Der Wind, das Wetter, das Boot? Werde ich Schwierigkeiten zu überwinden haben, in Gefahr geraten? Wer wird mir beistehen?</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich sehe in ein leeres Boot. Ich sehe viel.</p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p style="font-weight: 400;">Liebe Konfirmierte!</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach fast drei Jahren Konfirmandenunterricht steht ihr heute im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes, im Mittelpunkt eurer Familie, seid ihr die Hauptperson einer Feier, die vielleicht schon gestern begonnen hat.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit sagen ganz viele Menschen:</p>
<p style="font-weight: 400;">Du bist mir wichtig, Luise – Justus &#8211; Leonard. Oder:</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich nehme gern an dem teil, was dich bewegt, Lisanne – Fynn &#8211; Mia.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es ist schön, dass es dich gibt, Arthur &#8211; Paula &#8211; Thekla.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich freue mich, dass du da bist, Ezra – Klementine &#8211; Max.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich möchte dein Leben weiter sehen und begleiten, Greta; und deins auch &#8211; Lennard.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieser Tag ist ein Höhepunkt. Auf diesen Tag habt ihr euch gefreut.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und ich wünsche euch, dass er auch in der Erinnerung &#8211; nicht nur in der Vorfreude &#8211; ein ganz besonderer Tag wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was ich euch aber noch mehr wünsche: Dass ihr an diesem Tag spürt, was euch auch an den vielen anderen Tagen eures Lebens trägt und heute nur besonders sichtbar wird: Die Liebe von Menschen, von Eltern und Paten und Großeltern und Geschwistern. Die Nähe und das Vertrauen von Freundinnen und Freunden und die Gemeinschaft einer Gemeinde, die euch braucht und mag und die euch das auch weiterhin und immer wieder zeigt. Und in allem die Liebe Gottes, der jeder und jedem von euch das Leben gegeben hat und es erhält.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Ruderboot. Es gibt eine Konfirmationsurkunde mit diesem Bild. Das Ruderboot als Symbol für die Konfirmation. Befestigung, Bestärkung steckt in diesem Wort Konfirmation. Die erfahrt ihr gerade in eurem Leben. Vor 12 oder 13 Jahren hätte niemand von euren Eltern oder Paten oder Großeltern euch allein in ein solches Boot steigen lassen. Heute könnt ihr schwimmen. Ihr seid auf dem Weg, erwachsen zu werden, einschätzen zu können, wie weit eure Kraft beim Rudern reichen würde, ob ihr einen solchen See überqueren könntet oder nicht. Es gibt immer mehr Bereiche in eurem Leben, in denen ihr stark seid, euch selbst orientiert, in denen ihr in euch ruht. Bestärkung habt ihr erfahren. Wenn sich Eltern um euch Sorgen machen, dann wissen sie doch, dass sie euch viel mehr zutrauen können als vor fünf oder zehn Jahren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das kam nicht von allein. Von vielen Menschen habt ihr gelernt, euch zu orientieren. Dazu gehört das nach-vorn-Schauen und das Zurückschauen. Das haben wir auch im Konfirmandenunterricht getan. Wir haben uns mit den Quellen unseres Glaubens beschäftigt, mit der Bibel natürlich, mit den Bildern von Gott, die ihr in euch tragt. Manchmal fandet ihr es langweilig. Und dann wart ihr wieder plötzlich ganz dabei. Wir haben viel über den Glauben und über unser Leben diskutiert. Manchmal wollte ich auch mit euch diskutieren, aber ihr wolltet nicht. Wir haben schöne Rüstzeiten miteinander erlebt. Es sind Freundschaften zwischen euch geblieben oder neu gewachsen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für euren Weg ins Leben und für euer Leben in der Gemeinde gilt jetzt: Mehr und mehr kannst du selbst Verantwortung übernehmen, dich selbst entscheiden, dich einmischen. Andere werden dich fordern, dich als erwachsenen Menschen mit deinen Begabungen und Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Die Entscheidung für eine Ausbildung oder einen Beruf musst Du selbst treffen. Niemand kann dir das abnehmen. Es gibt Menschen, die dir vertrauen. Ihr Vertrauen willst du nicht enttäuschen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es gibt vielleicht auch Menschen, die dich auf falsche Wege mitnehmen wollen; Menschen, die für alles eine einfache Antwort haben. Ihnen musst Du dich widersetzen, wenn du auf dem Weg des Lebens bleiben willst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es gibt irgendwann vielleicht den einen Menschen, den du liebst und mit dem du dein ganzes Leben teilen willst, für den du dich entscheiden willst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch in der Gemeinde, ob hier oder anderswo, wirst du gefragt werden: Möchtest du die Patenschaft für mein Kind übernehmen? Kannst du bei einer Konfirmandenrüstzeit als Mitarbeiterin mitkommen? Würdest du im Gemeindekirchenrat mitarbeiten?</p>
<p style="font-weight: 400;">Also: Der Platz auf der Ruderbank gehört dir.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Platz auf der Ruderbank gehört dir. Eine solche Einladung nimmt jede und jeder anders auf. Die eine mit freudiger Erwartung – ran an die Ruder.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der andere mit Zurückhaltung – kann ich das?</p>
<p style="font-weight: 400;">Erwachsen zu werden ist nicht immer schön. In einem Studentenzimmer habe ich mal ein Bild von einem Säugling gesehen, auf dem mit Edding stand: Never grow up! Werde niemals erwachsen! Manchmal ist es schön, noch nicht so erwachsen zu sein, das Kuscheltier aus Kleinkinderzeiten noch in Reichweite und die Eltern zum Ausheulen in der Nähe zu haben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Ruderboot.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gebaut worden ist es von einem Menschen, der davon etwas versteht. Ob Holzboot oder Kunststoff. Es ist dafür gebaut, auf dem Wasser zu schwimmen, selbst bei Wellengang nicht unterzugehen. Wer seine Hand an den Boden eines solchen Bootes legt, spürt die gewaltige Kraft des Wassers dahinter. Das Boot trägt mich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein alter Segenswunsch sagt: Gott sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gott ist wie ein Ruderboot, das mich trägt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Boot ist dafür gebaut, eine Richtung zu halten. Die Ruder sind geeignet, meine Kraft optimal in Bewegung umzusetzen. Aber vor allem: In diesem Boot ist für mehrere Menschen Platz. Und das ist viel wert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Von Rainer Kunze gibt es ein schönes Gedicht über das Rudern:</p>
<p style="font-weight: 400;">Rudern zwei</p>
<p style="font-weight: 400;">ein boot,</p>
<p style="font-weight: 400;">der eine</p>
<p style="font-weight: 400;">kundig der sterne,</p>
<p style="font-weight: 400;">der andere</p>
<p style="font-weight: 400;">kundig der stürme,</p>
<p style="font-weight: 400;">wird der eine</p>
<p style="font-weight: 400;">führn durch die sterne,</p>
<p style="font-weight: 400;">wird der andre</p>
<p style="font-weight: 400;">führn durch die stürme,</p>
<p style="font-weight: 400;">und am ende ganz am ende</p>
<p style="font-weight: 400;">wird das meer in der erinnerung</p>
<p style="font-weight: 400;">blau sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">In dem Ruderboot ist Platz für mehrere Menschen., vielleicht auch für mehr als zwei.</p>
<p style="font-weight: 400;">Man kann die Plätze wechseln, wechseln zwischen Rudern und Ausruhen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Manchmal ist es vielleicht auch schön, allein zu rudern, allein über einen ruhigen See.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber vor allem: Ganz allein bist du nie. Gott ist mit im Boot.</p>
<p style="font-weight: 400;">Stimmt das denn so? Sind wir nicht manchmal doch ganz allein im Boot? Da war vielleicht eine schlimme Krankheit oder ein ganz böses Ereignis in deinem Leben, an das du am liebsten gar nicht denken möchtest. Da ist ein Mensch gestorben, den du sehr gern hattest. Da ist jemand weggegangen, den du sehr gebraucht hast. Da erlebst du, dass anderen um dich herum manches so viel leichter fällt als Dir. Es gibt Streit mit den Eltern und du fühlst Dich ungerecht behandelt.  &#8211; Und das soll Segen sein?</p>
<p style="font-weight: 400;">Wo bist du, Gott?, stöhnst du vielleicht. Und dann zweifelst du daran, dass sie dich wirklich alle so gern haben wie sie heute sagen. Und dann zweifelst du an Gottes Segen. Solche Zweifel sind berechtigt. Auch in Zukunft wird es Schweres in deinem Leben geben. Alles andere wäre gelogen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch darüber haben wir im Konfirmandenunterricht gesprochen. Das ist die größte Herausforderung für unseren Glauben, dass in der Welt und in meinem Leben Dinge geschehen, die nicht geschehen dürften, wenn Gott allmächtig wäre und wenn er ein guter und barmherziger Gott ist. Paulus sagt einmal: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Ich wäre wohl etwas zurückhaltender als Paulus und würde mich höchstens zu dem Satz versteigen: „Wir glauben oder hoffen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Vielleicht ist das nur ein Strohhalm, an den ich mich klammern kann, wenn es ganz eng wird. Aber versuch es. Gott hat dich, Charlotte, erwählt, er hat dich , Frieda, bei deinem Namen gerufen. Du, Johann, gehörst zu ihm. Du, Theo, bist ein einmaliger Gedanke Gottes, unverwechselbar, und du, Josef, und du, Fiete, auch. Dich, Elias, gibt es nur ein einziges Mal unter Milliarden von Menschen und Gott kennt dich. Für jede und jeden von euch gilt: Gott ist immer bei dir in deinem Leben. Du kannst Gott mit einem Stoßseufzer erreichen und mit einem Jubelschrei. Du kannst ihn anklagen und ihn loben. Du kannst ihm danken und ihm deine Sorgen anvertrauen. Und nichts davon wird schief bei ihm ankommen. Er nimmt alles von dir an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Darum, liebe Konfirmierte, widersprecht, wenn euch jemand sagen will, wie man genau beten und glauben soll. Traut eurer eigenen Wahrnehmung und sucht euch Menschen, mit denen ihr über euren Glauben reden könnt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und vergesst nicht. Menschen anderen Glaubens, Menschen, die nicht an Gott glauben, haben oft ganz ähnliche Quellen der Kraft. In Prag sind wir auf den Spuren von Vaclav Havel unterwegs gewesen. Von ihm gibt es ein Hoffnungwort, das sich nicht auf Gott bezieht. Er sagt: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Wenn wir ernstnehmen, was die Bibel an vielen Stellen sagt und beschreibt, dass der Glaube ein Geschenk ist. Dann verbietet sich jeder Stolz, dann brauchen wir nicht Grenzen, sondern Brücken. Dann kann ich nur dankbar sein, dass Gott mich mit diesem Glauben beschenkt hat und kann mich verbinden mit allen Menschen guten Willens, die mir begegnen. Und darum, lieber Konrad, bin ich ganz gewiss, dass du einen guten Weg gehen wirst und dass wir beieinander bleiben werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Euch allen wünschen wir heute den Mut, auf der Ruderbank Platz zu nehmen. Gott ist wie ein Ruderboot, das dich trägt und schützt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Er wird dich nicht enttäuschen.</p>
<p style="font-weight: 400;">                                                              Amen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.</p>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Predigt &#8211; Pfingstsonntag &#8211; 24. Mai 2026 &#8211; Klosterkirche zu Cottbus</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/predigt-pfingstsonntag-24-mai-2026-klosterkirche-zu-cottbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 10:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predigt-Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pfingstsonntag - 24. Mai 2026 Klosterkirche zu Cottbus - es gilt das gesprochene Wort -   Predigttext_______________________________ Predigttext: Apostelgeschichte 2, 1-18 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1144px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p style="font-weight: 400;">Pfingstsonntag &#8211; 24. Mai 2026</p>
<p style="font-weight: 400;">Klosterkirche zu Cottbus</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8211; es gilt das gesprochene Wort &#8211;</p>
<p style="font-weight: 400;"><em><u> </u></em></p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Predigttext__________________________</u><u>_____</u></p>
<p style="font-weight: 400;">Predigttext: Apostelgeschichte 2, 1-18</p>
<p style="font-weight: 400;">Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><u> </u></p>
<p style="font-weight: 400;"><u>Predigt______________________________</u><u>_____</u></p>
<p style="font-weight: 400;">Pfingsten. Wir sagen: Das ist der Geburtstag der Kirche. Heute ist der Tag, an dem wir die Geburtsstunde der Kirche feiern, seit diesem Ereignis, damals  in Jerusalem. 50 Tage nach der Auferstehung. Wir haben es vorhin gehört, was da geschehen ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich stelle mir vor: Ich besuche heute die Kirche zum Geburtstag. So, wie ich manchmal Menschen zu einem Geburtstag besuche. Dann denken wir daran, dass ein Mensch von Gott gemeint ist. Heute können wir auch an Richard und an Heinrich denken. Dass ein unfassbar kluger Gedanke der Anfang ihres Lebens war. Vor deinem Leben, du Geburtstagskind oder du Taufkind, stand eine Idee, Gott hat einen Entwurf gezeichnet, mit Begabungen, Wesenszügen, deinen eigenen Schönheiten, deinen Schwächen und Leerstellen, hat dir Leben eingehaucht. Das hat er begonnen und das wird er so weiter machen. Irgendwann wirst du zurückblicken und erkennen können: Gott hat dich auf deinen Weg geschickt, ist mitgegangen, auch wenn du falsch abgebogen bist, hat dir Wegweiser aufgestellt, die dich zurück auf begehbares Gelände geführt haben. Hatte dich bei Kummer im Arm. Hatte dich im Arm, wenn du Kummer zugefügt hast. Gott war da, Richard, Gott war da, Heinrich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich stelle mir also vor: Ich besuche die Kirche zum Geburtstag. Ich setze mich an ihren Küchentisch. Es waren Gäste da. Nicht viele. Die Krümel vom letzten Abendmahl fegt sie mit knöcherner Hand vom Tisch.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich rieche alten Stein und Kerzenwachs. Ich kann sie gut riechen, die alte Kirche. Es liegen Erfahrungen von Würde und Geist, Ehre, Achtung und Segen in ihrem Geruch. Aber auch Feuchtigkeit und zu viel alter Raum. Dann aber auch wieder frische Luft, Sonne, kräftiger Gesang. Viele Stimmen, die durcheinander reden, lachen, Fröhlichkeit und Ausgelassenheit.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Kirche“, sage ich „wie geht es dir an deinem Geburtstag?“ Sie schaut mich lange an. Ich schaue sie lange an. Ihr wunderschönes, von Furchen durchzogenes, erfahrungsgezeichnetes Gesicht. Sie antwortet nicht. Sie steht auf. Krummer Rücken, schlurfender Gang. Sie holt ein Buch. Schlägt es auf, Seite für Seite zeigt sie mir ihr knapp 2000 Jahre altes Leben. Bilder und Geschichten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich sehe und höre: ihren feurigen Anfang, ihre unbändige Energie. Ihre atemberaubende Schönheit. Wie attraktiv sie war. Wie sie Männer und Frauen anzog, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Mentalitäten, unabhängig von sozialem Stand und Status. Und sie erzählt: Damals in Jerusalem! Damals in Galiläa! Damals in Mesopotamien, Kapadozien und Asien! Wie Menschen um sie stritten. Und wie viel Liebe sie schenken konnte, wie gut ihre Worte waren für die, die am Leben litten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich sehe und höre auch: Wie viel Grauenhaftes in ihr geschah. Und in ihrem Namen. In ihrem Angesicht. Hinter ihren Toren. Die Verfolgungen. All die Kriege. Die Morde. Ich sehe, dass Menschen, die sich ihr anvertrauten, bei ihr keinen sicheren Ort fanden. Dass Kinder hinter ihren Türen nicht Zeichen, Wunder und Träume, sondern Misshandlung, körperverletzenden und Seele zersetzenden Missbrauch fanden. Ich erfahre, wie hartleibig sie war. Wie toxisch. Wie sie sich verführen ließ, mit dem Teufel zu tanzen, Gottes wunderschöne, heiß geliebte Braut.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir weinen beide, als wir die Seiten aufschlagen. Es ist ein heilloses, schulddurchtränktes, bitteres Klagen. Sie hat viel Schuld auf dem Rücken, unsere Kirche.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich sehe sie weinen und denke: Kirche, du gute Idee Gottes. Du liebevoller Entwurf. Geistbeschenkte. Was ist mit dir passiert? Und ich halte es kaum aus, sie anzuschauen. Weil da so viel Widersprüchliches in ihrer Gestalt aufscheint. Weil ich sehe, dass sie beides ist: alt und weise und alt und schuldig. Weil ich sehe, wie gut und verlässlich ihre jahrtausendealten Geschichten vom ewig Gültigen des Menschseins immer noch tragen. Weil ich erlebe, wie wirksam sie immer noch Gottes Geist lebendig werden lässt unter denen, die sich noch zu ihr zählen. Und höre, wie ihre Klänge und Worte aus anderen Jahrhunderten herüberklingen und mich durch Zeiten und Räume hindurch mit denen verbinden, die vor mir geglaubt haben und nach mir glauben werden. Weil sie mich mit Maria von Magdala, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle und Oma Elfriede in einen Kreis stellt, in dem wir mit klopfenden, sehnsüchtigen Herzen und offenen Handflächen darauf warten, dass ein einziges Stück Brot uns das Alles in Allem Gott schenkt, an dem wir heil werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann sehe ich auch in ihrer krummen, alten Gestalt: ihr krampfhaftes Festhalten an Privilegien. Immer wieder auch ihren Pakt mit den Staatsmächten. Da sind ihre Unflexibilitäten, ihre starren Gesetze. Wie konnte Gottes junge, feurige Kirche ein so schwerfälliger Apparat werden?</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie wirkt müde, die Kirche, an diesem Nachmittag, an dem wir ihren Geburtstag feiern. Und ich will ihr so gern sagen, da, an ihrem Tisch:</p>
<p style="font-weight: 400;">Liebe Kirche, du bist ein schwacher Leib geworden. Leg dich hin. Du darfst loslassen. All deine Privilegien, dein staatstragendes Selbstbild. Lass einfach los. Du musst nicht zu allem Worte finden. Du darfst dir und der Welt zuweilen deine Wortlosigkeit eingestehen. Du darfst schweigen, weinen, trauern. Du darfst Hilfe annehmen. Und dich nähren von dem, was andere für dich bereit haben. Du darfst schwach sein. Denn du hast einen starken Gott und einen feurigen Geist in dir. Immer noch. Leg dich einfach hin und vertrau auf diese Kraft, auf deine Geistesgaben, deine Begabungen, dein Gebet, deinen Gott, der dich lenken und leiten wird. Vielleicht wirst du so der stille, leise Ort, den ich mir so sehr wünsche. Für dich, für mich, für uns alle. Ein stiller, weiser Ort für deine Menschen. An den alle kommen können, an dem sie alles hinlegen und alles aussprechen dürfen, was in ihnen ist. Ein Ort, wo Menschen in der Sprache ihres Herzens sprechen. Wo wir einander verstehen. Wo die Sprache der anderen uns nicht verletzt und nicht bedroht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sei doch, liebe Kirche, dieser heilige, weise Ort der Gegenwart Gottes. Er selbst hat am Tag deiner Geburt ein Versprechen dagelassen. Wunder am Himmel und Zeichen auf der Erde werden geschehen an deinen Orten, bis Gott wiederkommt. Das können doch sein: Wunder der Gewaltlosigkeit. Zeichen des Verzichts auf Macht und Herrschaft der einen über die anderen. Wunder der gemeinsamen Tische, an denen Beschämer und Beschämte sitzen, sich ansehen, sprechen, ein jeder und eine jede in der Sprache des Herzens. Nicht weniger als das Wunder der Tische im Angesicht meiner Feinde ist mir versprochen an deinen heiligen, weisen Orten. Zeichen des gegenseitigen Zuhörens. Das Wunder der Vergebung. Tage und Nächte der Liebe.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es klingt utopisch. Es ist utopisch. Es ist die Vision von Gottes Reich, das anbrechen könnte an heiligen, weisen Orten seiner Gegenwart, bis er wiederkommt in Herrlichkeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich will gehen. Meinen Besuch bei der Kirche beenden. Aber etwas fehlt. Ich möchte beten, diese ganze Lebensgeschichte in Gottes Hand legen. Also bete ich für die Kirche. Ich bete als Teil der Kirche. Ich bete als Kirche – mit Maria von Magdala, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle und Oma Elfriede. Mit den Beschämern und den Beschämten. Mit denen, die einfach nur einen heiligen, weisen Ort besuchen wollen. Mit denen, die für die Rechte der Armen und der Geflüchteten kämpfen. Mit Richard und Heinrich und ihren Eltern und Paten. Mit den Kindern und Enkeln von Maria Maerksch und all den Trauernden gerade in unserer Gemeinde. Mit euch. Wir sind ja alle zusammen dieser alte Leib, diese alte und dann doch immer wieder frische Kirche. Wir wollen ihn doch retten, irgendwie, diesen Leib Christi, diese Kirche. Das alte Schiff, das sich Gemeinde nennt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Petrus sagt, was der alte Prophet Joel gesagt hat: Betet! Ruft seinen Namen an. Jeder in der Sprache seines Herzens. Nennt ihn, wie ihr ihn nennt. Vater, Mutter, das Geheimnis, nennt sie Liebe, „Kraft, die mir oft fehlt“, unergründliche Quelle.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gott wird da sein. Auch dann noch, wenn Richard und Heinrich alte Männer sind. Gott wird da sein. Und wir werden einander verstehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und der Friede Gottes, der höher ist als alles, was wir zur Sache des Friedens zu denken wagen, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.</p>
<p style="font-weight: 400;">                                                               <em>Gemeinde</em>: Amen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><em>Diese Predigt verdanke ich Pfarrerin Dr. Anne Helene Kratzert, Karlsruhe. Ich habe sie an vielen Stellen verändert und bearbeitet. </em></p>
</div></div></div></div></div>
<p>The post <a href="https://klosterkirchengemeinde.de/predigt-pfingstsonntag-24-mai-2026-klosterkirche-zu-cottbus/">Predigt &#8211; Pfingstsonntag &#8211; 24. Mai 2026 &#8211; Klosterkirche zu Cottbus</a> appeared first on <a href="https://klosterkirchengemeinde.de">Klosterkirchengemeinde Cottbus</a>.</p>
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		<title>Christenlehre für Erwachsene – Informationen und Gespräche zu Grundfragen  des christlichen Glaubens</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/christenlehre-fuer-erwachsene-informationen-und-gespraeche-zu-grundfragen-des-christlichen-glaubens-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 07:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie haben Interesse am christlichen Glauben oder möchten sich taufen lassen? Sie haben sich als Jugendlicher oder Erwachsener taufen lassen und möchten noch mehr zu den Grundfragen des Glaubens wissen? Der eigene Konfirmandenunterricht liegt schon einige Jahre zurück und jetzt interessieren Sie sich für die Fragen, die damals langweilig erschienen? In unregelmäßigen Abständen sollen solche  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Sie haben Interesse am christlichen Glauben oder möchten sich taufen lassen? Sie haben sich als Jugendlicher oder Erwachsener taufen lassen und möchten noch mehr zu den Grundfragen des Glaubens wissen? Der eigene Konfirmandenunterricht liegt schon einige Jahre zurück und jetzt interessieren Sie sich für die Fragen, die damals langweilig erschienen?</p>
<p class="p1">In unregelmäßigen Abständen sollen solche Themen für eine Stunde oder länger zur Sprache kommen. Ob einmalig oder regelmäßig: Sie sind uns herzlich willkommen.</p>
<p class="p1">Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Pfarrer Wolfgang Gürtler</p>
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		<title>Landesposaunentag in Lübben vom 12. bis 14. Juni 2026</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/landesposaunentag-in-luebben-vom-12-bis-14-juni-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 06:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 12. bis 14. Juni findet in Lübben der Landesposaunentag zum Paul-Gerhardt-Jubiläumsjahr unter dem Motto „Mit Herz und Mund“ statt. Bläserinnen und Bläser aus der ganzen Landeskirche kommen vom 12. bis 14. Juni zum Landesposaunentag in Lübben zusammen: Am Freitag, Samstag und Sonntag gibt es dort zahlreiche musikalische Angebote zum Mitmachen und Zuhören. Am Samstag  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">
<p class="p2"><b>Vom 12. bis 14. Juni findet in Lübben der Landesposaunentag zum</b></p>
<p class="p2"><b>Paul-Gerhardt-Jubiläumsjahr unter dem Motto „Mit Herz und Mund“ statt.</b></p>
<p class="p2">Bläserinnen und Bläser aus der ganzen Landeskirche kommen vom 12. bis</p>
<p class="p2">14. Juni zum Landesposaunentag in Lübben zusammen: Am Freitag, Samstag</p>
<p class="p2">und Sonntag gibt es dort zahlreiche musikalische Angebote zum Mitmachen</p>
<p class="p2">und Zuhören. Am Samstag gestalten die Bläserinnen und Bläser eine Festmusik und</p>
<p class="p2">am Sonntag einen zentralen Festgottesdienst auf dem Marktplatz. Erwartet werden</p>
<p class="p2">etwa 400 teilnehmende Bläserinnen und Bläser sowie Publikum aus dem Umland und</p>
<p class="p2">der gesamten Landeskirche.</p>
<p class="p2">Der Posaunendienst in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische</p>
<p class="p2">Oberlausitz, der Evangelische Kirchenkreis Niederlausitz, die Evangelische Paul-</p>
<p class="p2">Gerhardt-Kirchengemeinde Lübben und Umland sowie der Paul-Gerhardt-Verein</p>
<p class="p2">Lübben laden im Rahmen des Paul-Gerhardt-Jubiläumsjahres zu diesem Bläsertreffen</p>
<p class="p2">ein. Das Motto „Mit Herz und Mund“ ist ein Zitat aus dem Paul-Gerhardt-Lied „Ich</p>
<p class="p2">singe dir mit Herz und Mund“, das 1653 veröffentlicht wurde.</p>
<p class="p2"><b>Freitag</b></p>
<p class="p2">In verschiedenen Orten in und um Lübben erklingt am Freitagabend auf Straßen und</p>
<p class="p2">Plätzen Bläsermusik. Bläserinnen und Bläser sind zum Mitmachen eingeladen. Um</p>
<p class="p2">20.00 Uhr sind die Ensembles „Jürgen Hahn Swing-Trio“ und „Hauptstadtblech“ in</p>
<p class="p2">der Kirche zu erleben.</p>
<p class="p2"><b>Samstag</b></p>
<p class="p2">Nach der Eröffnung und einer Andacht auf dem Marktplatz findet die erste Probe statt.</p>
<p class="p2">Am Nachmittag wird an öffentlichen Orten und in sozialen Einrichtungen musiziert.</p>
<p class="p2">Um 16.00 Uhr erklingt auf dem Marktplatz festliche Musik. Erwartet wird dazu</p>
<p class="p2">Generalsuperintendentin Theresa Rinecker. Schließlich wird am Abend in der Paul-</p>
<p class="p2">Gerhardt-Kirche noch einmal ein Bläserkonzert mit verschiedenen Ensembles des</p>
<p class="p2">Posaunendienstes geboten.</p>
<p class="p2"><b>Sonntag</b></p>
<p class="p2">Der Landesposaunentag endet am Sonntag mit einem Festgottesdienst. Der Bischof</p>
<p class="p2">der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Christian</p>
<p class="p2">Stäblein, wird predigen. Beginn ist 11.00 Uhr auf dem Markplatz.</p>
<p class="p2"><b>Eigene Kompositionen</b></p>
<p class="p2">Für den Landesposaunentag 2026 werden eigene Bläserwerke komponiert. Natürlich</p>
<p class="p2">steht in Lübben, wo man an den 350. Todestag des Pfarrers und Lieddichters Paul</p>
<p class="p2">Gerhardt (1607 – 1676) begeht, dessen Schaffen im Mittelpunkt.</p>
<p class="p2">So können sich die Teilnehmenden und Zuhörer auf eine vierstimmige Paul-Gerhardt-</p>
<p class="p2">Fanfare von Jakob Krautmacher freuen. Von Jürgen Hahn wird eine Swing-</p>
<p class="p2">bearbeitung des Liedes „Ich singe dir mit Herz und Mund“ komponiert. Außerdem</p>
<p class="p2">wird eine besondere Bearbeitung des Paul-Gerhardt-Chorals „Die güldne Sonne“</p>
<p class="p2">von Steffen Peschel zu hören sein. Im Vorfeld des Landesposaunentages finden in der</p>
<p class="p2">gesamten Landeskirche Regionalproben statt.</p>
<p class="p2">Interessierte Bläserinnen und Bläser finden alle wichtigen Informationen auf der</p>
<p class="p2">Homepage des Posaunendienstes in der EKBO: www.posaunendienst-ekbo.de.</p>
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		<title>8. Saison Radwegekirche Willmersdorfer Kirche</title>
		<link>https://klosterkirchengemeinde.de/radwegekirche-willmersdorf-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klosterkirchengemeinde Cottbus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Ostersonntag beginnt die achte Saison, in der die Willmersdorfer Kirche eine Radwegekirche ist. Radfahrerinnen und Radfahrer werden in der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag die Kirche zwischen 8.00 und 18.00 Uhr frei zugänglich vorfinden. Gern können sich noch mehr Menschen beteiligen, die für eine Woche im Jahr die Verantwortung für die Radwegekirche  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1144px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><div class="page" title="Page 10">
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<p>Am Ostersonntag beginnt die achte Saison, in der die Willmersdorfer Kirche eine Radwegekirche ist. Radfahrerinnen und Radfahrer werden <strong>in der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag</strong> die Kirche <strong>zwischen 8.00 und 18.00 Uhr frei zugänglich</strong> vorfinden.</p>
<p>Gern können sich noch mehr Menschen beteiligen, die für eine Woche im Jahr die Verantwortung für die Radwegekirche übernehmen möchten.</p>
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